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05.07.2026
07:14 Uhr
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Die Pop-Prinzessin und Tiktok-Titanin der Nation spielt in der Olympiahalle vor insgesamt 45000 Fans. Die feiern sie für den Party-Megahit „Wildberry Lillet“, aber mehr noch ihre Abrechnung mit den Männern.

Ein kleines bisschen Horrorshow gehört zu den Konzerten von Nina Chuba. Dieses Bild stammt vom Tourauftakt in Erfurt. Das Management der Künstlerin hat keinen Fotografen der SZ in der Olympiahalle zugelassen. Bodo Schackow/dpa
Am stärksten ist Nina Chuba, wenn sie ihre Schwächen zeigt. Wenn sie eine Kiste auf der Rundbühne mitten in der Arena besteigt und von Selbstzweifeln erzählt. Weil sie ahnt, dass alle 15000 in der Olympiahalle „dieses universelle Gefühl“ kennen, wie sie sagt, die Töchter und die Mütter im Cocktail-Schwestern-Look, auch ein paar Väter, und selbst die Coolsten: „Wir alle fühlen uns manchmal unsicher.“
Ein neuer Dokumentarfilm über Unterhaltungskünstlerinnen im Fernsehen zeigt den lange geduldeten Sexismus in der Branche. Gaby Köster, Esther Schweins und Kolleginnen warnen: „Alles, was von uns erkämpft wurde, geht wieder zurück.“
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